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Pressemitteilung VdRBw 19.07.2011

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Pressemitteilung                                                                                                     Bonn, 19. Juli 2011

Verband der Reservisten der
Deutschen Bundeswehr e.V. (VdRBw)


Reservisten sind bereit: Künftig stärkere Bedeutung in der Nachwuchsgewinnung

Berlin/Bonn – Der Bundesverteidigungsminister Thomas de Maizière will künftig die Rolle der Reserve stärken - besonders in
der Nachwuchsgewinnung sollen Reservisten die Bundeswehr unterstützen. Bereits am Parlamentarischen Abend des
Reservistenverbandes im Mai dieses Jahres verdeutlichte der Verteidigungsminister die drei künftig wichtigen Aufgaben der
Reservisten: Sie sollen Hauptträger der zivil-militärischen Zusammenarbeit (ZMZ) sein, bei Katastrophen die Hilfsmaßnahmen
unterstützen und stärker als bisher in die Personalgewinnung eingebunden werden.

„Reservisten sollen eine noch wichtigere Aufgabe als bisher erhalten“, erklärte de Maizière in einem Interview mit der Bild am
Sonntag. „Reservisten sollen bei der Nachwuchsgewinnung behilflich sein, auf Werbeveranstaltungen auftreten und in ihrem
beruflichen Umfeld werben“, so der Minister weiter.

Der Stellvertreter des Präsidenten des Reservistenverbandes, Roderich Kiesewetter MdB, bestätigte, dass der Reservistenverband
seine Hausaufgaben erledigen und sich aktiv in die Reservistenkonzeption einbringen werde. Wichtig sei, so Kiesewetter, dass die
Neuausrichtung des Verbandes die Zielgruppen der ehemaligen Soldaten auf Zeit (SaZ) und auch der ausscheidenden
Berufssoldaten (BS) mit einbeziehen werde.

Der Präsident des Reservistenverbandes, Gerd Höfer, unterstreicht: „Die Bundeswehrstrukturreform bietet - trotz aller
Herausforderungen - ein immenses Potenzial an Chancen für den Reservistenverband. Der Verband wird den begonnenen
Weg der Transformation weiterverfolgen, die Herausforderungen annehmen, die Chancen ergreifen und sich konsequent
auf die Erfüllung des parlamentarischen Auftrags ausrichten.“



Hintergrundinformationen zum Reservistenverband
Seit über einem halben Jahrhundert steht der Reservistenverband loyal an der Seite der Bundeswehr. Über 122.000
Reservisten und Mitglieder engagieren sich ehrenamtlich in der Erfüllung ihres parlamentarischen Auftrages als Mittler in der
Gesellschaft für die Belange der Streitkräfte – besonders in Zeiten kriegerischer Auseinandersetzungen für unsere Soldaten
und Reservisten in Afghanistan.

Der Verband der Reservisten der Deutschen Bundeswehr e.V. (VdRBw)  - so der satzungsgemäße Name des
Reservistenverbandes - tritt mit seinen Reservisten für die freiheitliche demokratische Grundordnung der Bundesrepublik
Deutschland aktiv ein.

Über 3.000 Reservistenkameradschaften und -arbeitsgemeinschaften sind im engen Schulterschluss mit der Bundeswehr und
vielen anderen Partnern flächendeckend in Deutschland aktiv. Sicherheitspolitische Arbeit, Förderung militärischer Fähigkeiten,
regionale Initiativen zum Schutz der Heimat und Betreuung vom Schicksal des Krieges betroffener Reservisten sind nur einige
Felder der erfolgreichen Arbeit des Verbandes. Im ganzen Land betreuen über 100 Geschäftsstellen alle Reservisten der Deutschen
Bundeswehr und sind ständige Ansprechstelle in allen Fragen zur Reserve und auch zur Bundeswehr.

Unsere Stärke Kameradschaft, unsere Motivation: „Tu was für Dein Land“!

Dem aktuellen Wahlspruch „Tu was für Dein Land“ fühlt sich der Verband in besonderer Weise verpflichtet, da die Bundeswehr
aufgrund ihrer Reform und der Aussetzung der Wehrpflicht verstärkt das freiwillige Engagement der Reservisten benötigen wird.

Reservisten und ihr Verband engagieren sich seit einem halben Jahrhundert für ihre Heimat und unser Land. Sie helfen bei Flutkatastrophen,
vertreten in den deutschen Kasernen Berufs- und Zeitsoldaten, die im Auslandseinsatz stehen, sie kämpfen selbst Seite an Seite mit
aktiven Soldaten in Afghanistan, sie sind ehrenamtlich in ihren Heimatorten als Mittler in sicherheitspolitischen Fragen tätig.


 
Der Reservistenverband ist für die Betreuung aller Reservisten der Bundeswehr zuständig – das sind acht Millionen deutsche
Bundesbürger – dafür erhält er jährliche Zuwendungen aus dem Verteidigungsetat des Bundeshaushalts.



ENDE DER MELDUNG

Haben Sie noch Fragen? Wir helfen gerne weiter.

Ihr Ansprechpartner zu dieser Meldung ist:

Tanja Saeedi, Redaktionsleiterin: 02 28 – 2 59 09 – 20
Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 21. Juli 2011 um 14:38 Uhr  

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